Bündnis begrüßt Verbot des Nazi-Aufmarschs

Die im Bündnis gegen den Naziaufmarsch in Hünfeld zusammengeschlossenen Parteien, Gruppen und Organisationen begrüßen das Verbot des Naziaufmarsches in Hünfeld.

„Damit setzt die Stadtverwaltung ein wichtiges Zeichen, dass faschistische Organisationen nicht ohne Widerspruch ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten können,“ sagt dazu Martin Stehle, Anmelder der Gegenkundgebung. Bisher hatten die Jungen Nationaldemokraten für den 10. November ab 18.00 Uhr einen Fackelmarsch durch die osthessische Stadt Hünfeld angemeldet. Nach dessen Bekanntwerden bildete sich ein breites Gegenbündnis und auch die Stadt kündigte an, ein Verbot der Nazi-Demo zu prüfen. „Jetzt muss man abwarten, ob die Jungen Nationaldemokraten Klage vor Gericht erheben,“ erläutert Tobias Huth, Jugendbildungsreferent des DGB Südosthessen. „Nichtsdestotrotz ist es wichtig, die in ganz Hessen laufende Mobilisierung fortzusetzen. Die Erfahrungen mit den Verwaltungsgerichten in den letzten Jahren haben leider gezeigt, dass in fast allen Fällen die Verbote von den Gerichten aufgehoben wurden.“

Deshalb ruft das Bündnis auch weiterhin zu der Gegenkundgebung am 10. November ab 17.00 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Hünfeld auf, da es nach einer möglichen Verbotsaufhebung an den Bürgerinnen und Bürgern in Hünfeld und den umliegenden Städten liegt, den Nazis zu zeigen, dass sie weder in Hünfeld noch anderswo willkommen sind.

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